Johannes Borges (1936–2020)
1936 geboren in Mölkau
1963–1974 Abendstudium an der HGB in Leipzig bei Walter Münze, Gerhard Eichhorn und Joachim Nusser
seit 1987 freischaffender Maler und Grafiker, Tätigkeit als Zirkelleiter
1988–1990 Ausbildung zum Kunstpädagogen an der Spezialschule für Malerei und Grafik an der Kulturakademie Halle
1991 Mitglied im BBK Leipzig
seit 2001 Mitglied im CKB/BBK
2020 gestorben in Mühlau (Sachsen)
Johannes Borges war ein begnadeter Zeichner, der sich auf seinen Wanderungen durch die Landschaftsräume immer wieder inspirieren ließ und seine Sinneseindrücke unbedingt bildlich festhalten musste. Es sind vor allem Landschaften, und dann gibt es noch einige Porträts. Unspektakulär sind die Motive, die einer scharfen Beobachtungsgabe folgen. Johannes Borges hat nicht nur gezeichnet. Es sind auch malerische Erkundungen überliefert, die in atmosphärischer, altmeisterlicher Lasurtechnik entstanden. Er beobachtete den Wald zu unterschiedlichen Tageszeiten, sah die jahreszeitlich bedingten Veränderungen, das ewige Wachsen und Vergehen.