Thomas Helm (geb. 1978)
1978 geboren in Schlema (heute Aue-Bad Schlema)
1998–2003 Studium Malerei/Grafik an der HfBK Dresden, Grundstudium bei Wolfram Hänsch, Siegfried Klotz, Elke Hopfe und Günter Hornig, Hauptstudium bei Max Uhlig und Peter Bömmels
seit 2003 freischaffender Künstler in Eibenstock
2003 Eröffnung des Atelier am Rathaus in Eibenstock
seit 2003 Fassadenmalereien, Landschaftsmalereien, Auftragsarbeiten, Leitung verschiedener Kurse und schulischer Arbeitsgemeinschaften
seit 2015 Lehrer für Kunst (Oberschule)
lebt und arbeitet in Eibenstock
Thomas Helm ist im Westerzgebirge aufgewachsen und hat an der traditionsreichen Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. Innerhalb seiner Generation ist es nur selten der Fall, dass jemand als diplomierter Künstler in die erzgebirgische Heimat zurückkehrt und hier seinen Weg als freischaffender Künstler beginnt. Thomas Helm, der seiner Heimatstadt Eibenstock in intensiver Weise verbunden ist, ist diesen Weg gegangen. Er hat verschiedene Aufträge in der Region übernommen und sich auf dem Gebiet der Fassadenmalerei einen Namen gemacht. So entstanden u. a. Wandgemälde in Eibenstock und für eine Gießerei in Lößnitz (2015). Helm befasste sich intensiv mit der Holzarchitektur im westlichen Erzgebirge, erforschte und dokumentierte, was davon noch erhalten war. Für dieses Engagement wurde er 2008 mit dem Landespreis für Heimatforschung ausgezeichnet. Später veröffentlichte er dazu eine Publikation.
Literatur:
Helm, Thomas: „E Hüttel när aus Holz gebaut“. Holzbauweisen im Auersberggebiet. Ein Beitrag zur Hausforschung im Westerzgebirge (Am Auersberg – Schriften zur Geschichte; 3), Eibenstock 2010