Konrad Knebel (1932–2025)
1932 geboren in Leipzig
1943 Übersiedlung nach Marienberg
1951–1957 Studium der Malerei an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee bei Kurt Robbel, Arno Mohr, Bert Heller und Toni Mau
seit 1957 freischaffend in Berlin, verschiedene Lehrtätigkeiten
2025 gestorben in Berlin
Konrad Knebel, der für sein Werk u. a. mit dem Nationalpreis der DDR (1980) und dem Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin (Ost) (1990) ausgezeichnet wurde, war ein Studienkollege von Carl-Heinz Westenburger an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Über viele Jahre hinweg verband sie ein freundschaftliches Verhältnis. Knebel ist vor allem für seine sensiblen Stadtlandschaften von Berlin und dem Viertel Prenzlauer Berg bekannt geworden. Hin und wieder finden sich in seinem früheren Schaffen aber auch Motive aus dem Erzgebirge und vom Wismut-Bergbau. Im Jahr 2009 erhielt der Künstler den Hanna-Höch-Preis.
Literatur:
Meier, Günter: Konrad Knebel (Welt der Kunst), Berlin 1968
Konrad Knebel. Gemälde, Temperablätter, Ausstellungskatalog, Galerie Rähnitzgasse, Dresden, Dresden 1986
Konrad Knebel. Stadtlandschaften, Ausstellungskatalog, Galerie Parterre, Berlin, Berlin 2007
Elstermann, Knut: Der Canaletto vom Prenzlauer Berg. Der Maler Konrad Knebel, Berlin 2020