Pusch, Richard

Richard Pusch

Expressives Aquarell mit einem Feldweg und großen Pfützen im Vordergrund, im Mittelgrund durch Pinseltupfer angedeutete Bäume, im Hintergrund bläuliche Bergrücken, grau-blauer Himmel mit einer großen weißen Wolke
Richard Pusch, Erzgebirgslandschaft, um 1949, Aquarell

Richard Pusch (1912–1998)

1912 geboren in Dresden
1927–1928 Bäckerlehre
1930–1936 Abendstunden an der Technischen Lehranstalt und an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe in Dresden und an der Akademie für Bildende Künste Dresden
1936–1938 Studium an der Akademie für Bildende Künste Dresden bei Rudolf Schramm-Zittau
1938–1939 Studium bei Woldemar Winkler an der privaten Akademie für Zeichnen, Malen und Modellieren (ehemals Akademie Simonson-Castelli) in Dresden
1940–1945 Kriegsdienst, Verwundung
1945 nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft Umzug nach Reinhardtsgrimma (heute OT Glashütte)
seitdem dort als freischaffender Maler und Grafiker
1946 Mitglied der Gewerkschaft für Kunst, Schrifttum und freie Berufe
1951 Mitglied des VBK-DDR
1998 gestorben in Tegernsee

Richard Pusch lebte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Reinhardtsgrimma im Osterzgebirge. Neben Gemälden in Öl und Tempera bevorzugte er vor allem das Aquarell. Landschaften, Stillleben und Porträts waren seine Hauptmotive. Stilistisch ging er über das realistische Abbild weit hinaus, nahm impressionistische und auch expressionistische Elemente in seine oftmals von einem lockeren Duktus geprägte Handschrift auf.

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