Ranft-Schinke, Dagmar

Dagmar Ranft-Schinke

Abstrahierte Darstellung einer dreiecksförmigen Halde in brauner bis rötlicher Farbgebung
Dagmar Ranft-Schinke, Halde II, 1977, Mischtechnik

Dagmar Ranft-Schinke (geb. 1944)

1944 geboren in Chemnitz
1963–1968 Studium an der HGB Leipzig
seit 1968 freischaffend in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz)
1977–1982 Mitglied der Künstlergruppe Clara Mosch
lebt in Chemnitz

Dagmar Ranft-Schinke lebt auf einem Bauernhof in der Natur und mit der Natur. Als Freiberuflerin, Ehefrau und Mutter wurde sie 1977 die einzige Künstlerin unter den männlichen Mitstreitern der Künstlergruppe Clara Mosch. Als kritische und reflektierende Künstlerin bezieht sie in ihren Werken immer wieder Position zu politischen Ereignissen und gesellschaftlichen Verwerfungen. Dabei ist ihr die Bewahrung der Natur und Schöpfung ein zentrales Anliegen. Ihr umfangreiches künstlerisches Werk erstreckt sich auf Malerei, Zeichnung, Druckgrafik (überwiegend Kaltnadelradierungen) sowie plastische Arbeiten (Drahtskulpturen). Außerdem äußert sie sich immer wieder auch in schriftlicher Form (Künstlerbriefe).

Literatur:
Dagmar Ranft-Schinke. ?Bilderwelten Scheinwelten?, Ausstellungskatalog, Neue Sächsische Galerie, Chemnitz, Chemnitz 1992
Ranft-Schinke, Dagmar: ?Bilderwelten Scheinwelten?. Radierungen, Chemnitz 1993
Ranft-Schinke, Dagmar: ?Bilderwelten Scheinwelten?. Band III Mischtechniken, Chemnitz 1996
Dagmar Ranft-Schinke. Eine Weide für Pegasus, Ausstellungskatalog, Galerie Weise, Chemnitz, Chemnitz 2003
Milde, Brigitta: Pegasus im Aufwind. Ein Atelierbesuch bei Dagmar Ranft-Schinke, in: Ostragehege, Zeitschrift für Literatur und
Kunst 2002, Heft 3, S. 4–7

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