Süß, Klaus

Klaus Süß

Holzschnitt mit schwarzer Farbe auf dunkelgrünem Papier, dargestellt sind abstrahierte, eckige Bäume, verschiedene Hügel und Bergrücken
Klaus Süß, Erzgebirge, 2005, Holzschnitt

Klaus Süß (geb. 1951)

1951 geboren in Crottendorf
1978–1982 Mitarbeiter in der Galerie Clara Mosch, Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz)
seit 1986 freiberuflich tätig
lebt und arbeitet in Chemnitz

Klaus Süß hat sich zunächst mit Farbholzschnitten einen Namen gemacht und vor allem mit der Technik des verlorenen Schnittes beschäftigt. Seit 1997 wandte er sich verstärkt der Acryl- und Ölmalerei zu. Neben freien Arbeiten entstanden zahlreiche Grafikmappen sowie Buchillustration, z. B. für den Verlag Faber & Faber oder die Büchergilde Gutenberg, aber auch Malerei und Plastik. 2003 gewann er den Wettbewerb um die Aufstellung einer Signet-Plastik im Freigelände von Erdgas Südsachsen, Chemnitz. Außerdem wurde er mit verschiedenen Preisen wie dem Wilhelm-Höpfner-Preis der Winckelmann-Gesellschaft, dem Preis der Ausstellung 100 ausgewählte Grafiken der DDR (beide 1988) und dem Kunstpreis der Sparkasse Ludwigsburg (1995) ausgezeichnet.

Literatur:
Grätz, Wolfgang/Langer, Eric T. (Hg.): Klaus Süß. Werkverzeichnis der Grafikmappen 1984–2001, Frankfurt am Main 2002
Süß, Klaus: Druckgrafik, Zeichnung, Malerei, Frankfurt am Main/Chemnitz 1997
Süß, Klaus: Grafik, Frankfurt am Main 2001

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