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Blick nach Böhmen
Künstlerische Sichten auf das böhmische Erzgebirge
Sonderausstellung vom 20.06. bis 25. Oktober 2026
Hoch auf dem Kamm des Erzgebirges verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. Landschaftlich, historisch und kulturell gibt es jedoch vielerlei Verbindungen und Gemeinsamkeiten. Die grenzüberschreitende Ernennung der Region zum UNESCO-Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří vor wenigen Jahren unterstreicht dies einmal mehr.
Künstlerinnen und Künstler aller Generationen haben immer wieder auch böhmische Erzgebirgsmotive in ihren Werken aufgegriffen. So finden sich die markanten Gipfel wie Klínovec (Keilberg), Plešivec (Plessberg) oder Jelení hora (Hassberg) dargestellt, ebenso viele Ortschaften wie Boží Dar (Gottesgab), Měděnec (Kupferberg) oder Jáchymov (St. Joachimsthal).
Die Ausstellung bietet erstmals einen Überblick zu dieser Thematik und präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der eigenen Sammlung, ergänzt um Leihgaben von Künstlerinnen und Künstlern.
Gezeigt werden Werke von Walter Arnold, Marianne Brandt, Roland Buschmann, Rudolf Manuwald, Walther Matzdorff, Werner Franz, Friedrich Näser, Arthur Fleckeisen, Jörn Michael, Alfred Hofmann-Stollberg, Carl-Heinz Westenburger, Carsten Gille, Uwe Schwarz, Axel Wunsch u.a.
Klaus Hirsch - Malerei, Grafik, Zeichnung
Sonderausstellung vom 20.06.25 bis 26.10.25
Die Sonderausstellung widmet sich dem vielfältigen Werk des Lugauer Malers Klaus Hirsch.
Neuzugänge 2024
Schenkungen und Erwerbungen
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Christian Lang, Landschaft bei Geyer, 1987, Aquatinta, Kaltnadelradierung -
Michael Thomas Sachs, Baum, 1982, Holzschnitt, koloriert -
Albert Schreier, Vuglbeerbaam am Hirtstein, Rötel, 1959 -
Priscilla Ann Siebert, O Arzgebirg, wie bist du schie, 1988, Öl auf Hartfaser -
Otto Westphal, Scheibenberg und der Bärenstein, 1942, Öl auf Leinwand -
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Sonderausstellung 15.11.2024 bis 1.6.2025 auf Schloss Schlettau
Auch in diesem Jahr kann sich die Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst über zahlreiche Neuzugänge freuen. In der Mehrzahl durch Schenkungen sowie durch einzelne Ankäufe - teilweise mit Unterstützung von Sponsoren - ist erneut ein breites Spektrum an Handschriften und Motiven zusammengekommen, die nun in einer Sonderausstellung auf Schloss Schlettau präsentiert werden. Die Künstlerinnen und Künstler mit ganz unterschiedlichen Biografien haben sich auf ihre Weise mit dem Thema Erzgebirge auseinandergesetzt.
Eine Reihe bemerkenswerte Neuzugänge gibt es insbesondere auf dem Gebiet der Malerei. Es finden sich konkrete ortsbezogene Ansichten zu unterschiedlichen Jahreszeiten, wie z.B. in Alfred Hofmann-Stollbergs Gemälde "Winter in Thierfeld" oder auch eine großformatige Industrielandschaft des Berliner Malers Rolf Schubert. Stimmungsvolle Aquarelle von Peter Schettler, Sabine Sachs oder Martin Tille zeigen die breitgefächerten Möglichkeiten im Umgang mit dieser Technik.
Freiere und teilweise expressiver orientierte Gemälde präsentieren Künstler wie Volker Beyer, Roland Buschmann oder Günter Wentz, bei denen eine spezielle Atmosphäre oder auch die Strukturen in der Landschaft im Mittelpunkt ihres Interesses stehen.
Ein Diptychon von Wagener und Wagener entführt in die Untertagewelt des Erzbergbaus und eröffnet damit ein weiteres Feld an Möglichkeiten der bildnerischen Annäherung an die Geschichte und Kultur der traditionellen Bergbauregion. Auch eine Serie von Kleingrafiken der Zwickauer Künstlerin Regina Franke thematisiert diesen Aspekt.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Bartl, Felix
Beyer, Volker
Buschmann, Roland
Franke, Regina
Hofmann-Stollberg, Alfred
Sachs, Sabine
Schettler, Peter
Schlüssel, Christiane
Schmidt, Anton
Schubert, Rolf
Teubner, Kurt
Tille, Martin
Türke, Hugo Paul
Wagener und Wagener
Wentz, Günter
Westenburger, Carl-Heinz
Wilckens, Bianka