Archiv
Arthur Kupfer (1900 - 1969)
Ausstellung zum 125. Geburtstag
Sonderausstellung vom 14.11.2025 bis 31.05.2026
Die Ausstellung widmet sich dem über viele Jahre in Annaberg-Buchholz und später in Kemtau lebenden Künstler Arthur Kupfer (1900 - 1969) anlässlich seines 125. Geburtstages.
Arthur Kupfer hat sich frühzeitig mit Skizzen und Studien in der freien Natur für die Darstellung landschaftlicher Szenen und herausragender Baudenkmäler in seiner Heimat interessiert. Viele seiner dabei festgehaltenen Eindrücke hat er später in druckgrafischen Techniken umgesetzt. Neben dem Linol- und Holzschnitt, gern auch in mehrfarbigen Varianten, hat er insbesondere auf dem Gebiet der Radierung beeindruckende Grafiken hinterlassen. Souveräne Kompositionen, die Liebe zum Detail und ein gekonnter Einsatz der technischen Mittel charakterisieren seine Werke, die sich großer Beliebtheit erfreuten und weite Verbreitung fanden.
Kupfer war auf Wanderungen und Reisen im Erzgebirge und in Ostdeutschland viel unterwegs. Kirchen, Schlösser und Burgen sowie malerische Altstädte, wie z.B. Erfurt oder Quedlinburg, zählten zu seinen bevorzugten Motiven. Aber auch die zerzausten Fichten auf dem Erzgebirgskamm oder vom Wind gezeichnete Bäume an der Meeresküste fanden sein bildnerisches Interesse.
Die Ausstellung präsentiert einen Überblick zu seinem Schaffen von den frühesten Werken der 1910er Jahre bis hin zu Beispielen aus seiner letzten Schaffensphase.
Ermöglicht wird dies dankenswerter Weise durch umfangreiche Leihgaben aus dem Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz. Weitere Exponate kommen aus der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst. Zudem werden selten gezeigte Ausstellungsstücke, wie Druckplatten und Zustandsdrucke, aus dem Nachlass des Künstlers zu sehen sein.
Klaus Hirsch - Malerei, Grafik, Zeichnung
Sonderausstellung vom 20.06.25 bis 26.10.25
Die Sonderausstellung widmet sich dem vielfältigen Werk des Lugauer Malers Klaus Hirsch.
Neuzugänge 2024
Schenkungen und Erwerbungen
Sonderausstellung 15.11.2024 bis 1.6.2025 auf Schloss Schlettau
Auch in diesem Jahr kann sich die Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst über zahlreiche Neuzugänge freuen. In der Mehrzahl durch Schenkungen sowie durch einzelne Ankäufe - teilweise mit Unterstützung von Sponsoren - ist erneut ein breites Spektrum an Handschriften und Motiven zusammengekommen, die nun in einer Sonderausstellung auf Schloss Schlettau präsentiert werden. Die Künstlerinnen und Künstler mit ganz unterschiedlichen Biografien haben sich auf ihre Weise mit dem Thema Erzgebirge auseinandergesetzt.
Eine Reihe bemerkenswerte Neuzugänge gibt es insbesondere auf dem Gebiet der Malerei. Es finden sich konkrete ortsbezogene Ansichten zu unterschiedlichen Jahreszeiten, wie z.B. in Alfred Hofmann-Stollbergs Gemälde "Winter in Thierfeld" oder auch eine großformatige Industrielandschaft des Berliner Malers Rolf Schubert. Stimmungsvolle Aquarelle von Peter Schettler, Sabine Sachs oder Martin Tille zeigen die breitgefächerten Möglichkeiten im Umgang mit dieser Technik.
Freiere und teilweise expressiver orientierte Gemälde präsentieren Künstler wie Volker Beyer, Roland Buschmann oder Günter Wentz, bei denen eine spezielle Atmosphäre oder auch die Strukturen in der Landschaft im Mittelpunkt ihres Interesses stehen.
Ein Diptychon von Wagener und Wagener entführt in die Untertagewelt des Erzbergbaus und eröffnet damit ein weiteres Feld an Möglichkeiten der bildnerischen Annäherung an die Geschichte und Kultur der traditionellen Bergbauregion. Auch eine Serie von Kleingrafiken der Zwickauer Künstlerin Regina Franke thematisiert diesen Aspekt.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Bartl, Felix
Beyer, Volker
Buschmann, Roland
Franke, Regina
Hofmann-Stollberg, Alfred
Sachs, Sabine
Schettler, Peter
Schlüssel, Christiane
Schmidt, Anton
Schubert, Rolf
Teubner, Kurt
Tille, Martin
Türke, Hugo Paul
Wagener und Wagener
Wentz, Günter
Westenburger, Carl-Heinz
Wilckens, Bianka