Albert Hennig (1907–1998)
1907 geboren in Leipzig
Lehre zum Betonfacharbeiter
1932–1933 Studium am Bauhaus in Dessau
1945–1953 kulturpolitisches Engagement in Zwickau und Chemnitz
1953–1972 Arbeit als Betonbauer
ab 1972 freischaffend
1998 gestorben in Zwickau
Mit Fotografien aus dem Leipziger Arbeitermilieu bewarb sich Hennig für ein Studium am Bauhaus in Dessau. Albert Hennig gehörte zu den letzten Absolventen des Bauhauses vor dessen Schließung durch die Nationalsozialisten. Während der DDR-Zeit blieb ihm breitere Anerkennung weitgehend verwehrt, da sich seine künstlerischen Auffassungen vor allem an Bauhauskünstlern, wie z. B. Paul Klee (1879–1940), orientierten. Erst nach 1989 erhielt er zunehmende Anerkennung und seine oftmals kleinformatigen Aquarelle und Pastelle fanden zahlreiche Käufer.
Literatur:
Hochel, Peter (Hg.): Albert Hennig, Heidelberg 1997
Kunstverein Zwickau (Hg.): Albert Hennig. Ein Leben in Bildern, Zwickau 2007