Rudolf Letzig (1903–1989)
1903 geboren in Ehrenfriedersdorf
Studium an der TU Dresden: Gewerbelehrer für Maschinenbau
1928 Wechsel der Studienrichtung: Gewerbelehrer für Graphische und Schmückende Berufe
1931 Diplom als Gewerbelehrer
1931–1935 an verschiedenen Schulen in Sachsen tätig
1935–1946 Lehramt an der Dippoldiswalder Handels- und Gewerbeschule
1942 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
1945 als freischaffender Künstler tätig
1951 Atelier im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz
1952 Mitglied des VBK-DDR
1952 Leiter verschiedener Mal- und Zeichenzirkel
1954 nebenberufliche Lehrtätigkeit an der Berufsschule der Porzellanfabrik Freital und an der Fachschule für Holztechnologie in Freihandzeichnen
und Stilkunde (bis 1955)
1978 Atelierumzug Schillerstraße, Dresden
1989 gestorben in Dresden
Der Dresdener Künstler Rudolf Letzig hat sich zunächst mit den Techniken des Holz- und Linolschnittes und der Radierung beschäftigt, bevor später auch die Ölmalerei hinzukam. Sein Stil ist teilweise sachlich und konstruktiv orientiert. Für den baugebundenen Bereich entstanden Mosaik- und Metallgestaltungen sowie Glasfenster.
Literatur:
Claußnitzer, Gert: Raumstrukturen voller Spannungen. Zum 85. Geburtstag des Dresdner Malers und Grafikers Rudolf Letzig, in: Union Dresden, 07.11.1987
Rudolf Letzig. Grafiken, Galerie Kunststücke Halle, Halle 2002
Rudolf Letzig. Ein Dresdner Künstler. Schenkung an seine Geburtsstadt Ehrenfriedersdorf, Ausstellungskatalog, Süße Ecke, Ehrenfriedersdorf, Ehrenfriedersdorf 2022