Johannes Reinhold (1897–1981)
1897 geboren in Schwarzenberg/Erzgeb.
Lehre zum Emaillemaler im Stanz- und Emaillierwerk Pilz, Schwarzenberg/Erzgeb.
1916 Soldat im Ersten Weltkrieg, schwere Verwundung
um 1921/22 Studium der Malerei in Dresden
1923 Auswanderung in die USA
nach 1945 aktive Mitarbeit im Kulturbund Aue (heute Aue-Bad Schlema)
1981 gestorben in Erla-Crandorf (heute OT Schwarzenberg/Erzgeb.)
Johannes Reinhold war während der Weltwirtschaftskrise in die USA gegangen. Hier war er Farmarbeiter in Iowa, Dekorationsmaler in einer Möbelfabrik in Chicago und später als Maler selbstständig in Kalifornien (v. a. Kirchendecken). Nach einigen Jahren kehrte er ins Erzgebirge zurück und heiratete 1930 in Erla-Crandorf, wo er fortan ausschließlich als Maler tätig war. Es entstanden vor allem Ölgemälde mit Motiven aus Schwarzenberg und der näheren Umgebung. Reinhold stand in Verbindung zu den Auer Künstlern Ernst Hecker und Hans Weiß-Aue.
Literatur:
Seniorenclub Schlossblick e. V. (Hg.): Schwarzenberger Maler, Marienberg [2015], S. 26–27