Tröger, Alfred

Alfred Tröger

Kontrastreicher Siebdruck, Blick auf ein Erzgebirgsdorf mit Fachwerkhäusern, Scheunen und verschiedenen Bäumen, im Hintergrund verschneite Hügel
Alfred Tröger, Winterlandschaft, undatiert, Siebdruck

Alfred Tröger (1898–1974)

1898 geboren in Langenhessen (heute OT Werdau)
Lehre zum Dekorationsmaler, Tätigkeit in diesem Beruf
ab 1936 freischaffend in Werdau
1943–1946 Soldat im Zweiten Weltkrieg, Kriegsgefangenschaft
1946 Rückkehr nach Werdau, freischaffend
ab 1951 Dozent an der Mal- und Zeichenschule Zwickau
1974 gestorben in Werdau

Alfred Tröger schuf als Autodidakt Porträts, Stillleben und Landschaften in einem weitgehend realistischen Stil. Seine Motive fand er auf Reisen, u. a. an die Ostsee und nach Böhmen. Auch das Erzgebirge findet sich in seinem Schaffen immer wieder, hier insbesondere auch zur winterlichen Jahreszeit. Er war Mitglied der Zwickauer Gruppe 1950, der auch Wolfgang Berndt, Heinz Fleischer (1920–1975), Albert Schwarz, Karl-Heinz Schuster (1912–2006), Erich Schulz (1909–1990) und Carl Michel (1885–1966) angehörten.

Literatur:
Industrielandschaft. Westsächsische Industriegeschichte im Spiegel der Kunst, Ausstellungskatalog, Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, Zwickau 2017, Abb. S. 61
Schloss Blankenhain, Agrar- und Freilichtmuseum (Hg.): Alfred Tröger. Ein Maler der Region (Blankenhainer Museumsblätter; 15), Blankenhain 1998

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