Zwarg, Angelika

Angelika Zwarg

Aquarell in blau-grüner Grundstimmung, am rechten Bildrand ein rosafarbenes Haus, hohe Horizontlinie, davor markant schlanke, kahle Bäume, links kleinere Gebäude
Angelika Zwarg, Ohne Titel, undatiert, Aquarell

Angelika Zwarg (1959–2018)

1959 geboren in Zschopau
ab 1977 Studium der Kunsterziehung in Dresden
danach Schuldienst in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz)
ab 1988 Lehrerin für Kunst und Deutsch am Gymnasium Zschopau
ab 2010 Mitglied im CKB/BBK
2018 gestorben in Chemnitz

Die Bildwelt von Angelika Zwarg – windschiefe Häuser, enge Gassen, Berge, Wälder – war eng verbunden mit ihrer biografischen Spur und wurde einem poetischen Realismus zugeordnet. Sie lebte und arbeitete in Zschopau, am Rande des Erzgebirges. Angelika Zwarg ließ sich auch von Liedern und Versen inspirieren, von Musik und Musikern und war wach für gesellschaftliche Veränderungen. Das Aquarell wurde für Angelika Zwarg die künstlerische Technik, mit der sie sich besonders identifizieren konnte, wenngleich ihr Farbempfinden auch in die Ölmalerei drängte.  Das Motiv war oftmals nur Anlass für farbliche Nuancierungen, wobei der Dualismus von Licht und Schatten immer bildimmanent war.

Literatur:
Kunstraum Erzgebirge Mittelsachsen. Malerei, Grafik, Plastik, Ausstellungskatalog, Schloss Augustusburg, Dresden 2014, S. 122 f.
Angelika Zwarg: Trommler, Trommler, hör mich an. Gemälde und Aquarelle 1990–2018. Mit Texten von Georg Felsmann, Reinhold Lindner, Jörg Seifert, Angelika Zwarg, Matthias Zwarg, Werkmonografie, Chemnitz/Berlin 2019

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