Hildegard Vogel (1906–1996)
1906 geboren in Dresden
Kindergärtnerin
ab 1930 Tätigkeit im Waldkinderheim Auerbach (Erzgebirge)
1942 Gründung der Zipfelhauswerkstatt in Auerbach, zunächst Pyramiden nach Entwürfen von Hellmuth Vogel, daneben entstanden erste Blütenbilder
nach 1945 Herstellung von Blütenbildern (mit Angestellten)
1972 Verstaatlichung der Werkstatt, Tätigkeit als Künstlerische Leiterin
ab 1980 selbstständige Tätigkeit
1990 Reprivatisierung der Werkstatt
1996 gestorben in Auerbach (Erzgebirge)
Aufgewachsen in der Oberlausitz, kommt Hildegard Vogel als Kindergärtnerin Anfang der 1930er Jahre ins Erzgebirge. 1932 heiratet sie den Volksschullehrer Hellmuth Vogel. Nach dessen Tod heiratet sie 1961 Erich Hemmerling. Mit ihren Blütenbildern hat Hildegard Vogel eine ganz eigene Art der Bildgestaltung entwickelt. Die von ihr begründete Zipfelhauswerkstatt in Auerbach ist weit über die Erzgebirgsregion hinaus bekannt und wird bis heute von ihrer Tochter Christiane Schlüssel fortgeführt.
Literatur:
Pieper, Katrin/Schlüssel, Christiane: Ich wollt’, ich fänd’ im Garten drei Rosen auf einem Zweig. Blütenkunst aus dem Zipfelhaus, Stollberg 2022