Meier, Ruth

Ruth Meier (1888–1965)

1888 geboren in Leisnig
1908–1913 Studium an der Großherzoglichen Kunstschule in Karlsruhe, u. a. bei Walter Conz, sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Lothar von Kunowski
1914–1945 in Dresden ansässig
1937 Beschlagnahmung und Vernichtung zweier Grafiken aus einer Grafik-Ausstellung in Görlitz durch die Nationalsozialisten während der Aktion „Entartete Kunst“
1945 Verlust ihres gesamten Werkes durch den Bombenangriff auf Dresden
1945 Umzug nach Radebeul
Mitglied im VBK-DDR
1965 gestorben in Radebeul

Ruth Meier konnte sich 1913 während eines Paris-Aufenthaltes bei dem bekannten Künstler Maurice Denis (1870–1943) weiterbilden. Weiterhin beeinflussten sie die Expressionisten der Künstlergruppe Die Brücke. Ab Mitte der 1920er Jahre wandte sie sich mit Tier- und Landschaftsmotiven dem Holzschnitt zu. Sie war mit den Dresdener Künstlern Paul Wilhelm (1886–1965), Albert Wigand und Elisabeth Ahnert freundschaftlich verbunden. Vereinzelt finden sich in ihrem Schaffen auch erzgebirgische Motive.

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